SAMOJEDE

Bild mit freundlicher Genehmigung von: Adelheid Weiss

 

Name: Samojede, Samojedskaja
   
Gruppe: Spitze und Hunde vom Urtyp.
   
Schulterhöhe Rüde: ca. 57 cm
   
Schulterhöhe Hündin: ca. 53 cm
   
Farbe: Reinweib, cremefarben oder weib mit Bisquit, wobei die Grundfarbe weib sein mub und nur einige wenige Bisquit-Abzeichen aufweisen darf. Keinesfalls darf das Haar blabbraun wirken.
   
Ursprung und Verwendung: Der Samojede findet seinen Ursprung im Tundragebiet in Nordrussland. Er ist benannt, nach den dort lebenden Nomadestämmen. Der Samojede wir in seiner Heimat als Hüter der Rentierherden, zum Schlittenziehen, Lastentragen und als Helfer bei der Jagd verwendet. Obwohl es um eine russische Rasse ging, erkannte die FCI den durch England aufgestellten Rassenstandard an. 
   
Äußere Merkmale: Kopf: Keilförmig mit breitem Schädel, mittellanger Fang und leichter Stop. Augen: Dunkelbraun, gut in den Augenhöhlen eingebettet; ziemlich weit auseinander etwas schräg eingesetzt; mandelförmig. Der Ausdruck ist « lächelnd », freundlich, aufmerksam und intelligent. Ohren: Aufrecht, ziemlich klein, dick, dreieckig mit leicht abgerundeten Spitzen. Sie sollten beweglich sein und hoch und -infolge des breiten Schädels - gut voneinander entfernt angesetzt sein. Scherengebiss. Hals: Mittellang und stark. Körper: Mittellang, mit tiefer, breiter Brust, gut gewölbten Rippen und breitem, geradem Rücken. Läufe: Mäßig lang, mit gutem Knochenbau. Pfoten: Lang und einigermaßen flach. Rute: Ziemlich hoch angesetzt. In der Bewegung oder in aufmerksamer Haltung wird die Rute vom Ansatz an über den Rücken oder zur Seite gebogen getragen, darf aber in Ruhestellung herabhängen und reicht dann bis zu den Sprunggelenken. Haar: Üppig, dick, elastisch und dicht als idealer Schutz im Polarklima. Der Samojede hat doppeltes Haar mit kurzer, weicher Unterwolle und längerem, harscherem, glattem Deckhaar. Das Haar sollte um Hals und Schultern eine Mähne bilden, die den Kopf einrahmt und bei den Rüden besonders ausgeprägt ist. Auf dem Kopf und an der Vorderseite der Läufe ist das Haar kurz und glatt, auf der Aubenseite der Ohren kurz, schlicht und abstehend. Die Ohrinnenseiten sollten gut behaart sein. An der Rückseite der Oberschenkel bildet das Haar sogenannte « Hosen ». Zwischen den Zehen sollten schützende Haare wachsen. Die Rute sollte reich mit Haar bedeckt sein. Das Haar der Hündin ist oft kürzer und weicher in der Textur als das des Rüden. In jedem Fall sollte das korrekte Haar einen ganz besonderen schimmernden Glanz haben.
   
Charakter: Lebhaft, freundlich, aufgeschlossen munter, zuverlässig und intelligent. Sehr gesellig; als Wachhund ungeeignet.

Bild mit freundlicher Genehmigung von: Tierpalast